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Labor Day Weekend in Destin - der detailierte Bericht

Wenn man Destin, Florida googelt, landet man auf ner Seite, die einem mit “Welcome to Paradise” empfängt und “White sandy beaches, emerald green waters and beautiful sunsets” verspricht! Und auch wenn die Amis dafür berühmt sind, ganz leicht zu übertreiben, muss man diesmal anerkennen, dass der Strand in Destin schon ziemlich nah an das kommt, wovon man sonst im Bürosessel nur träumt!
Nachdem wir uns freitags morgens um 5h am Office getroffen haben und per Marta zum Flughafen sind, wo wir unseren Mietwagen abgeholt haben (keiner von uns traut dem eigenen verrosteten Auto hier so, als das er damit nach Florida fahren würde), gings rund. 6 Stunden Autofahrt bis zum weißen Sandstrand…
Unterwegs haben wir noch schön einem der 46 Waffel Häuser einen Besuch abgestattet (wo Jan wieder durch sein gutes Benehmen aufgefallen ist: hat sich ne Pecan-Waffel bestellt, sich dann aber, als die erste Waffel kam, diese direkt unter den Nagel gerissen – arme Kerl muss hier immer so hungern… Am Ende saß ich dann mit der Pecan Waffle da… Aber ich bin ja nicht so… Außerdem gabs zu Waffel mit Butter und Syrup auch schön Bacon. Manchmal wissen die Amis, was gut ist… :-)). Am Wochenende vor Ort hat Jan das dann aber wieder gut gemacht, in dem er morgens in der Küche stand und Bacon und Eier für uns gemacht hat... Trotzdem unglaublich!!!
Vor Ort – in einem übrigens wunderbaren Apartment, ich kann nur davon träumen, dass ich hier in einem Zimmer wohne, dass so sauber und geschmackvoll eingerichtet ist (wenn auch amerikanisch mit je einem Fernseher pro Zimmer :-)) – haben wir uns direkt die Strandsachen übergeworfen – und ran an den traumhaften Strand.
By the way: bis dato waren wir zu fünft: Susanne, Andi, Jan, Daniel und ich. Ursprünglich sollte noch Michi (oder auch „der feine Herr von der Passage“ - seit diesem WE auch "der feine Herr aus der Provence" mitkommen) – der war mit seiner Freundin schon in Florida unterwegs – aber von dem hatten wir nix gehört. Nach m Strand schön einkaufen gefahren, die Jungs die Einkäufe nach oben geschleppt, wir Mädels in n Pool (in freudiger Erwartung auf das Bier, was die Herren uns mitgebracht haben) – steht da plötzlich Michi! Haha! Der hat auf ner Achterbahn sein Handy verloren (ja, hier gibt’s die schnellsten Achterbahnen der Welt), ist einfach mal ohne Adresse, ohne Telefonnummer (die einzige Handynummer, die die im Büro hatten, war meine – und ich hatte ja ne neue Nummer) ohne alles mal auf gut Glück nach Destin gefahren. Er hatte ja immerhin mal ein Bild gesehen, auf dem unser formschöner Condo-Complex abgebildet war. Und vom Glück verfolgt, trifft der echt die Jungs, wie die grad das Bier zu uns schaffen. Tse! Wir waren dann also zu siebt (gut, dass Susanne und ich bis dato als einzige Mädchen schön ein eigenes Schlafzimmer abgestaubt hatten)!
Wir also schön entspannt den Abend damit verbracht, uns Nudeln zu kochen, zu trinken – und uns selbst zu versichern, dass es uns in der Tat schlechter gehen könnte… Bis wir dann den Pegel erreicht hatten, mit dem man sich dann nachts auf den Weg zum Strand macht. Bierchen (ich n Plastikbecher mit Caipi) unterm Arm sind wir dann losgezogen, haben es uns gemütlich gemacht – da kommt ein Jeep der Strand entlang gefahren. Die Jungs konnten ihr Bier noch rechtzeitig einbuddeln – ich hab mein Becherchen stehen lassen – und wurde prompt vom Officer erwischt!
Ein bisschen unangenehm! Nur ein ganz bisschen! Standen wir da im Flutlicht eines Polizeiautos am Strand! Ausweis hatte ich natürlich nicht mit (betrunken am Strand nimmt man solche Wertsachen einfach nicht mit – siehe Michi, der war nicht mal betrunken, als er das Handy verloren hat). Als der Mann mich fragt, wie alt ich sei, musste ich erstmal nachdenken (hey, so lang ist das noch nicht her mit der 26!) – und das fand er wohl nicht überzeugend! Meinte erstmal, ich würde under-aged-drinking betreiben (entweder hab ich mich gut gehalten oder das Flutlicht schmeichelt mir) – musste meinen Drink auskippen und ganz flott zurück ins Apartment.
Glimpflich davon gekommen!
Am nächsten Tag schön ausgeschlafen, Jan hat wie erwähnt Frühstück gemacht –und dann haben wir ganz auf amerikanische Manier unsere Cooler (wir hatten da dann zwei, einen gekauft, einen von Michi und Sarah) mit Bier und Wasser bestückt und ran an den weißen Sandstrand! Hach… Es hätte uns in der Tat schlechter gehen können. Fast war es zu anstrengend, sich mal von einer Seite auf die andere zu drehen oder ins Wasser zu gehen und da aufzupassen, dass die seichten Wellen uns kein Salzwasser in die Becher spülen
:-) Ein schöner, entspannter Tag!!!
Abends wieder schön gekocht und entspannt getrunken… Susanne und ich haben dann irgendwann unsere Privatdisko aufgemacht (drinnen – die anderen saßen aufm Balkon) – barfuß zu den Beach Boys getanzt… Schon nett!
Die Jungs meinten an irgendnem Punkt dann aber, sie müssen noch mal an den Strand. Schön ihre Bierflaschen unter den Arm geklemmt uns los!
Susanne und ich haben in der Zeit dann schön abgefeiert (ein Wunder, dass keine Nachbarn gegen die Decke geklopft haben. Entweder das machen nur Deutsche – oder wir waren so laut, dass wirs nicht gehört haben :-)) – und irgendwann kamen die Jungs dann mit betretenen Gesichtern angeschlappt. Diesmal waren sie zwar vorbereitet, hatten Ausweis und sogar Visum mit – aber nicht bedacht, dass man nicht mit Flaschen an den Strand darf. Das einbuddeln hat dann auch wohl nicht so gut geklappt wie am Tag zuvor – und schön hat jeder der drei einen $25-Strafzettel bekommen (und sie können noch froh sein, dass sie nicht festgenommen worden wurden. Officer Dan hatte wohl nen guten Tag :-))
Sonntag wieder schön am Strand gelegen und relaxed... Ein Traum!
Selber kochen wurde uns dann aber langsam zu anstrengend, so dass wir – um den Jungs nen Gefallen zu tun – schön zu Hooters gegangen sind (für alle Nicht-Eingeweihten: Bei Hooters bedienen nur Frauen mit Modelmaßen – und das in derart tiefausgeschnittenen Shirts und kurzen Hosen, dass einem schon mal der Appetit auf Burger vergeht und der Appetit auf was ganz anderes kommt – also zumindest den Herren der Schöpfung!). Die Damen dort waren allerdings mehr als eine Enttäuschung. In Destin gibt’s wohl nur Dorftrampel… Aber naja!
Trotzdem noch n netter Abend!
Labor Day haben wir dann noch bis mittags am Strand verbracht, bevor wir uns auf den langen, beschwerlichen Weg weg von Frohsinn und Leichtigkeit des Seins zurück in den tristen Büroalltag gemacht haben. Ich hab mir übrigens noch schön ne Reisetablette eingeworfen (der ein oder andere weiß ja, dass ich sonst zu leichten Brechmanövern neige – der Name „Kotzi“ kommt nicht von ungefähr) – die mich dann völlig ausgeknocked hat. Dass ich bei unserm Zwischenstopp im Fastfoodparadies nicht mit dem Kopf im Burger gelandet bin, ist alles!
Lange Rede kurzer Sinn: Wir hatten ein Traumwochenende –und sind entsprechend fertig und unausgeglichen am Dienstag wieder ins Büro gedackelt!
Im Übrigen: alle haben mich angesprochen, wie braun ich doch sei! Also nix von wegen nur weiß unterm Bikini – ich hab wirklich mal Farbe bekommen!

Und hier das ganze dann noch in Farbe:
http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDOcSXNMENtgHs00QpCoRa8rkj6N2S9%2FVoJhB4JtEwTcug%3D%3D
8.9.06 02:37
 


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