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Elfmeterkrimi

Bin beinahe an nem Herzinfarkt gestorben. Dass man sich für Fußball so begeistern kann... Unglaublich!
Und ja, ich beneide jeden von Euch, der in Deutschland dem WM-Fieber verfallen ist. Diese ganzen „Public Viewing“-Geschichten – hach, was wäre ich gern da. Und überhaupt: Seit wann darf man in Deutschland öffentlich für sein Land jubeln, singen – oder gar eine Fahne schwenken??? Und was bei euch da im Moment abgeht, muss ja der Wahnsinn sein. Sogar die Amerikaner, die in Frankfurt für eine Schulung waren, sind völlig von den Socken (und gucken jetzt auch Fußball mit uns). Ich dachte ja, es sei ne geschickte Sache, nach Amerika zu gehen während der WM, weil man im Ausland ja immer viel besser sein Heimatland unterstützen kann (in Deutschland war man doch irgendwie nebenbei noch immer für ein anderes Team – weil man für Deutschland ja nicht jubeln konnte.). Natürlich unterstütze ich Germany jetzt auch – aber dass ihr das zu hause auch macht.. Wow!
Aber WM in Amerika gucken hat natürlich einen entscheidenden Vorteil: Da die Spiele während der Arbeitszeit laufen (und ich ja nun mal das Glück habe in einem deutschen Unternehmen zu arbeiten), überarbeitet man sich nicht. Wir haben einen Fernseher und Leinwand im Konferenzraum – aber auch bei nicht so ganz wichtigen Spielen läuft alles auf der Leinwand im Büro (direkt an der Wand, an die ich von meinem Platz aus gucke :-))
Am Dienstag werden wir übrigens alle Gefahr laufen, dass man uns aus den Staaten ausweist: Es ist 4th of July und der amerikanische Patriotismus kann sicherlich mit dem mithalten, was man in Deutschland gerade zur WM erlebt. Man kann alles in blau, weiß, rot bzw. mit stars und stripes drauf kaufen. Alles! Denkt an irgendwas: das gibt es zum 4th of July im Ami-Style. Wenn wir dann also am Dienstag das Halbfinale gucken und uns entsprechend in den deutschen Farben kleiden (hab ich eigentlich erwähnt, dass ich diverse Varianten habe, mit der ich meine Zuneigung zum deutschen Team zeige – schwarz, rot, gelbe Klamotten, Deutschland-Socken, Deutschlad-Unterhose (sieht nur leider keiner), eine kleine Fahne in meinem Auto und seit neustem besitze ich MardiGras-Ketten in schwarz, rot, gold – auch ich bin kreativ), oder gar eine Deutschlandfahne tragen, werden wir höchst wahrscheinlich des Landes verwiesen. Autokorso geht wohl auch nicht :-)
Aber ich halt euch aufm Laufenden.
Anbei dann noch n Link zu den spärlichen Fotos, die ich von uns im Büro gemacht habe
http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDN%2FLoy14A8OpHdzbSR%2FhTn9MSvIQ0iHuymdXKT%2FofDm7w%3D%3D
1.7.06 04:56


Am Pool der Reichen

Nachdem Brasilien am Samstag aus der WM gekickt wurde, haben wir uns am Pool der Reichen breit gemacht: die Freundin eines Praktikanten hier ist Aupair – und wohnt bei nicht unreichen Leuten. Da die übers WE weg waren, haben wir mal wieder BBQ gemacht und am Pool rumgehangen. Diesmal allerdings in etwas anderen Dimensionen. Und ja, ich schäme mich, dass ich nicht mehr Fotos gemacht habe. War auf jeden Fall echt ne Villa. Völlig übertrieben. Nur so um zu zeigen, dass die Geld haben – und das konnte man somit auch sehen.


http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDNIg5%2F8uDFMFdeKxbwgrTDBWL%2F4Gqy0QXJsLNbGiLW9yA%3D%3D
6.7.06 00:05


Der Tag, an dem Deutschland ins Finale einziehen sollte...

...hier auch 4th of July oder Independence Day genannt.
Montag abend haben wir uns nochmal nach Stone Mountain gewagt, um da eine noch größere und noch patriotischere Show anzusehen:

I’m proud to be an American where at least I know I’m free.
And I won’t forget the men who died, who gave that right to me.
And I’d gladly stand up next to you and defend her still today.
‘Cause there ain’t no doubt I love this land God bless the U.S.A.

War auch echt nett. Haben es sehr genossen. Finale mit richtig dickem Feuerwerk…
Und Dienstag haben wir uns dann den „4th of July“-Run angeguckt, weil zwei unserer Kollegen da mitgelaufen sind. War sehr nett. Sehr viele mit Ami-Flaggen oder im Ami-Outfit… Und super Stimmung!

Naja. War ja auch n großer Tag für uns – wir also im Anschluß ins Fados, um uns da einen Platz zu sichern. Anfangs noch sehr gut gelaunt und fest davon überzeugt, dass wir nach Berlin fahren, hat es am Ende dann doch die ein oder andere Träne gegeben. Schade! Aber was sollen wir machen?
Gut, es wird uns allen gut tun, wenn wir ein Jahr lang keine Pizza, Pasta oder ital. Eis essen :-)

Mit gedrückter Stimmung haben wir uns aber trotz dem auf den Weg zu unserem Büro gemacht, weil man von da einen sehr guten Blick auf das Feuerwerk an der Lenox Mall haben sollte. Auf den Parkplätzen, sogar auf der Straße hatten sich die Amerikaner längst mit ihren Liegestühlen und Coolern breit gemacht. Ihr glaubt gar nicht, wie oft wir angesprochen wurde, ob Germany gewonnen hat :-(
Trotz Verspätung und hick und hack (es sollte ein Gewitter kommen), haben die Amis ein riesiges Feuerwerk abgefeuert, um den Geburtstag ihrer Nation zu würdigen. Und protzen, das können die Amis ja :-)

Fotos des Tages, an dem Deutschland ins Finale einziehen sollte:

http://www.arcor.de/palb/einladung_accept.jsp?key=IJHVH84CZDOUyfXhL9WaboQkymuc4YQnR5A9jKrGOfy79dQuduNxZg%3D%3D
6.7.06 00:07


Yoga

Aus mir irgendwie unerklärlichen Gründen bin ich am frühen Sonntag morgen, anstatt im Bett zu liegen und laut zu schnarchen oder wahlweise auf mein Kissen zu sabbern, zum Yoga gefahren. Monica macht das hier – und wir haben uns mal auf eine Kostprobe eingelassen.
Direkt im ersten Moment musste ich natürlich schon schwer an Thomas und Fußpilz denken: alles läuft natürlich barfuss! Aber das war nicht weiter tragisch (auch wenn ich mir Thomas Gesicht vorgestellt habe . Schön wurde es, als wir uns alte Pferdedecken - handgeknöppelt von irgendwelchen armen Kindern in Indien - nehmen und drauf setzen sollten. Da alle anderen Müsliesser-Batikshirtträger das aber auch getan haben, hab ich mich da angeschlossen – der Mensch ist nun mal ein Herdentier! Wir haben die Hände gefaltet und uns vor irgendwem verneigt (so wie ich die Amis einschätze vor den Vereinigten Staaten, bin mir da aber nicht ganz sicher), und dann war es Zeit für das berühmte „OOHHMMM“. Kein Witz! Das Gerücht kommt nicht von ungefähr. Schön im Yogasitz die Hände auf die Knie und losgeohmt. Danach wars dann aber wirklich sehr schön und entspannend (ihr wisst ja wie gut Traumreisen auf Kinderfreizeiten funktionieren: sofort ist man weggepennt)! Wer sich entspannen will, seine innere Ruhe finden will und sich da wirklich drauf einlassen kann: Toll!
Der YangTeil war dann recht abgefahren: Kopfstand und ähnliche Verrenkungen (natürlich ohne mich). Toll, was Leute so mit ihrem Körper anstellen können.
Ich war allerdings in Gedanken damit beschäftigt, wo wir denn das WM-Finale gucken und ob wir das auch alles rechtzeitig schaffen (haben wir getan – dank Lufthansa hatten wir auch super Plätze – nur was war da mit Zidane?! Und Glückwunsch, Maria! Hätte ja gern mit Euch gefeiert!).
Bin halt n Banause!
Meinen Frieden finde ich, wenn ich ein bis zwei Gläschen Sekt getrunken habe und dann ins Bett sinke…
Und jetzt sinke ich ohne Sekt ins Bett – auch schön!
10.7.06 03:42


Die verrückten Amis - Teil 3

Den Weg zum Yoga hab ich mir schön bei Mapquest ausgedruckt, alles kein Thema, die nächste Abfahrt vom Highway sollte meine sein – als gute deutsche Staatsbürgerin hält man sich da bekanntlich rechts. Ausfahrt – rechts!
Nicht aber so in Amerika! Da kann es einem passieren, dass man dann mal von der rechten Spur über 5 andere nach links rüberziehen muss (sonntags morgens kein Problem) – weil die Ausfahrt links von der Autobahn abgeht!
Die spinnen doch!
10.7.06 03:46


Long time no read

Ja, als viel beschäftigte HR Praktikantin kommt man zu nix – zumindest nicht dazu, die Heimat auf dem Laufenden zu halten über alle Schandtaten.
Die Woche rast immer nur so davon. Arbeiten, abends vielleicht noch mal was trinken gehen, einkaufen, bisschen quatschen,… und schon ist wieder WE!
Waren Freitag schön Party machen. Vorher schön im Liquor Store eingekauft – stolz mit Papiertüte aus dem Laden gestapft – und dann das ein oder andere Gläschen runtergespült und uns dann auf den Weg in irgendnen Club gemacht. Der Club war aber – zumindest meiner Meinung nach – ganz übel (zumindest die Musik) – so dass ich einfach so viel getrunken habe, dass es lustig wurde. Hab nen guten Abend gehabt – bis es mir dann übel wurde… Naja! :-)
Glücklicherweise ging es den anderen ähnlich– und Samstag, an dem wir uns eigentlich zum Beachvolleyball spielen treffen wollten, haben wir uns nicht aus dem klimatisierten Haus von Jans Landlord bewegt. Der war glücklicherweise auch nicht da, so dass wir zu sechst auf der Couch gelegen haben und alles, was wir gemacht haben, war ab und an mal das Programm im Fernsehen zu wechseln :-)
Habe es dann abends auch großartig geschafft, mein Licht anzulassen, so dass ich noch gelernt habe, wie man ein Auto überbrückt… ich lern fürs Leben :-)
18.7.06 02:14


SixFlags Whitewater

Vermutlich wisst Ihr es längst, da Ihr mich ja vermutlich bis Deutschland habt schreien hören: Sonntag waren wir hier im Whitewater Park. Super genialer Wasserpark mit noch super genialeren Rutschen!
Mirja und Daniel, ich hab Euch sehr vermisst (und allen Ernstes geguckt, ob ich nicht mal ne Postkarte für Euch auftreiben kann – aber obwohl wir in Amerika sind und ich Euch TShirts und Schneekugeln vom Whitewaterpark hätte holen können: es gab keine Karten. Schreiben ist vermutlich überbewertet!) und so doll an Euch gedacht!!! Warst Du eigentlich auch da, Daniel? Oder hast Du Dir nur SixFlags over Georgia gegönnt?
Und nebenbei: Lloret ist n Pups gegen diesen Park!
Super! Echt!
Und nebenbei: Auch ganz ohne DanielDoofohr sind mir all die unansehnlichen Menschen aufgefallen (und da gabs viele von) :-)
Was soll ich groß erzählen: riesig groß (wir sind ja in Amerika), super viele verschiedene Rutschen – machen auch alle Spaß!
Aber der Hammer sind einfach der Cliffhanger und der Tornado!
Beim Cliffhanger hab ich da gestanden, auf einer 90Fuß hohen Plattform, von der man quasi im freien Fall nach unten braust, und hab mich nur gefragt, ob ich sie noch alle ganz stramm habe und ob ich über solche Dummheiten in meinem Alter nicht langsam hinwegsein sollte :-)
Aber nein! Ich wollte es so!
Und es war so GEIL!!! Ich hab zwar einen Mark und Bein erweichenden Schrei von mir gegeben (die Mädels, die unten gewartet haben, konnten zwar nicht sehen, dass ich grad gerutscht bin – aber sie konnten mich am Schrei identifizieren
:-)) – aber das muss auch sein! Sowas muss raus!
Was war das genial!
Und ja: Nur für den Kick für den Augenblick :-)
Tornado war so n Ding, wo man mit vier Leuten in ner Art Reifen gesessen hat. Wir natürlich auch schön zu viert rein – ist ja immer gut, wenn so n Ding schön schwer ist!
Erst flutscht man nen dunklen Tunnel lang (ich natürlich rückwärts – denn wenn man mehr will :-)) – da hab ich mir ja schon die Seele aus dem Leib geschrien – und dann in diesen Trichter, wo man von einer Seite auf die andere geschossen wird. Super genial! Echt!
Leider haben wir natürlich keine Kameras bei uns gehabt (hab die Unterwasserkamera schön zu hause – wo sie hingehört
:-)) – also leider keine Fotos.
Guckt es Euch mal auf der Homepage an:
http://www.sixflags.com/parks/whitewater/Rides/tornado.html
http://www.sixflags.com/parks/whitewater/rides/ciffhanger.html
Und wenn ihr mal in Atlanta seid: Hingehen!!!
18.7.06 03:00


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