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arriving in Atlanta

Hey there,
ich bin angekommen und hab die ersten Tage überstanden.
Hab mir (Davids guten Beispiel folgend) überlegt, dass ich hier von den "großen" Ereignissen meines traurigen Daseins berichte. Dann muss ich nicht alles in den Mails an Euch wiederholen und kann mich auf die wesentlichen Dinge in den Mails konzentrieren. Mal gucken, ob das klappt.
Ihr könnt Euch mein Blog abonnieren - dann kriegt Ihr immer ne Mail, wenn ich was geschrieben habe.
Knuddel Euch!
13.5.06 14:54


Hausbau in Douglasville

Habe gestern zum ersten Mal das Haus gesehen, in das ich so irgendwann im Juni vermutlich umziehen werde.
Generell verläuft hier in Amerika ja alles nach dem Motto: the bigger the better. Aber das Haus....
Der absolute Wahnsinn!
Zwar ist das bisher alles noch nicht fertig. Aber allein die Ausmaße, die dieses Haus annimmt.
Der Wahnsinn. 4 Etagen (für zwei Leute + 3 Katzen + 1 Schlange + eine Schildkröte + Interns)!
Und neben 5 Schlafzimmern inkl. Bad (im Bad Sprudelbadewannen - auch in meinem zukünftigen Bad!!!) alle Räume, die man sich so vorstellen kann. Die haben sogar ein Partydeck in Planung. Ansonsten natürlich Computerraum, Hobbyraum, Sportraum,... und einen Kinoraum. Da würde mein Bruderherz vor Neid platzen. Aber bisher ist das ja alles noch nicht fertig.
Elekt. Highlights: ein im Haus integrierter Staubsauger. Man muss nicht mehr mit dem kleinen Ding in der Hand rumlaufen, nein, das sind Löcher in der Wand, die den Staub bis in den Keller saugen. Dann so Kleinigkeiten wie Flachbildschirme in jedem Bedroom, welche auf ein zentral gesteuertes System zurückgreifen können (so wie in nem Hotel), wo man dann entscheiden kann, ob man fernsieht, DVD guckt oder auch Musik hört.
Das könnte ganz entspannt werden, da zu wohnen :-)
Nach dem Besuch im Haus sind wir dann zu einem Lampenladen. Das läuft hier auch alles ein bißchen anders als zu hause: die haben Pläne und Listen von Deinem Haus, so dass die mit dir durch den Laden gehen und sagen: Sie haben 5 Badezimmer, brauchen dafür 10 Lampen. Da würden die und die passen...
Das klappt so gut, da die Häuser ja alle in einem dieser Nachbarschaften sind, in denen alle Häuser verdammt ähnlich sind. Allerdings sind auch die Lampen, die man zur Auswahl hat, alle verdammt ähnlich. Individuelles Styling ist da fehl am Platz (und dieser amerikanische Stil ist doch eher gewöhnungsbedürftig, alles sehr kitschig). Dafür sind die Lampen bis zu einem bestimmten Budget im Hausbaupreis included. Du suchst nur aus und die bauen die dann an den entsprechenden Stellen ein...
Ihr werdet mit Fotos belästigt, sobald ich da einziehe. Das kann allerdings noch ein bißchen dauern, obwohl wir am 26. Mai aus diesem Haus hier raus müssen. Aber wir sind in Amerika: ganz ruhig und entspannt! Keine unnötige Panik!
Ganz nebenbei: alle Häuser, die so aus den 60ern sind (ALTE Häuser!), werde langsam aber sich dem Erdboden gleich gemacht und durch neue, moderne ersetzt. In Atlanta selbst werden die auch gern durch fürchterlich häßlich Hochhäuser ersetzt.
Soviel vom Hausbau!
14.5.06 14:42


just cruising

Ich habe ein Auto!
Jip!
Ich!
Auto!
Verrückte Welt!
Eigentlich kann man es auch kaum Auto nennen - kleiner fahrender Schrotthaufen würde es vermutlich besser treffen - aber naja.
Trotz allem habe ich mich heute ganz lässig und cool durch den Atlanta Feierabendverkehr gewühlt. Ich bin nicht mal an der Spaghetti Junction vorbei - fühlte mich aber ähnlich (nur für die, die es nicht wissen: Eines der Touristenhighlights ist Atlantas Autobahnkreuz - auch aufgrund des Designs Spaghetti Junction genannt).
Hab mich aber nicht verfahren - und bin ganz ohne Unfall oder Breakdown hier angekommen. Vielleicht sollte ich das Gefährt hier vor der Tür stehen lassen, damit das auch so bleibt :-)
Nein!
Das amerikanische Feeling kriegt man nur in seinem Auto. Man muss hier einfach ein Auto haben. Ansonsten kommt man nicht mal zum nächsten Supermarkt. Und so benutzt man die Autos auch für alles - auch um zum Briefkasten zu fahren. Was meint Ihr, wie ich angeguckt wurde, als ich an den ersten Tagen gelaufen bin. Laufen. Mit zwei Beinen (nicht vier Rädern)!
Und um das ganze nochmal zu unterstreichen: Auf dem Highway gibt es ganz links ne Spur (also quasi die fünfte Spur), die man nur befahren darf, wenn man mehr als eine Person im Auto ist (da das hier so gut wie nie passiert, ist diese Spur immer frei. Stau überall -aber die rechte Spur bleibt leer!). Und habe ich erwähnt, dass man hier auch rechts überholen darf?! Ich kann also nicht mal mit meiner Schrottkarre auf der rechten Spur den Verkehr aufhalten...
To be continued...
16.5.06 02:14


kein Internet

Hallo Ihr Lieben,
tut mir sehr Leid, aber ich kann Euch momentan nicht mit Stories (auch nicht mit Mails) aus dem fernen Land der unbegrenzten Moeglichkeiten begluecken, da ich zu hause keinen Internetzugang habe. Sorry. Hoffe, dass sich das bald legt.
Hier von der Arbeit aus ist irgendwie nicht so richtig gelungen.
Hoffe, dass ich mich bald wieder melden kann.
Knuddel Euch
23.5.06 15:44


Tanken

Internet geht wieder! Warum auch immer! Jetzt so kurz vor dem Umzug!
Naja. Also Nachtrag: Spannende Geschichten hier :-)
Also, ich bin auf dem Heimweg von der Arbeit. Bin mitm Auto bis zur MARTA (die einzige UBahnlinie hier), um mir den furchtbaren Verkehr am Freitag Nachmittag zu ersparen. Naja.
Natürlich habe ich mich auch erstmal großartig verfahren (zur Arbeit muss ich eigentlich immer nur gerade aus, zur MARTA muss man doch den ein oder anderen Schleichweg kennen). Als ich gerade wieder ungefähr wusste, wo ich war, kam ich zufällig an einer Tankstelle vorbei. Da ich nach der Übergabe noch nicht getankt hatte, wurde es leider langsam Zeit – und diese Tankstelle hatte auch noch nen guten Preis ($2,64 per Gallone – sonst sind die so um $2,80). Irgendwie war ich vorher so von der Wegsuche und der Konzentration auf den Verkehr abelenkt worden, dass ich nicht mitbekommen hatte, was auf diesem Tankstellenhof für ein Betrieb war. Ihr könnt euch das nicht vorstellen. Da waren bestimmt zwanzig Autos – kreuz und quer und in alle Richtungen, keinem wirklichen System folgend auf der Suche bzw. in der Warteschleife nach einer Zapfsäule. Junge Leute mit lauter Musik, alte Schrottkarren (schlimmer als meine), schicke Cabrios, Schwarze, Weiße, Mexikaner,… alles tummelte sich da. Ich mich dann irgendwann einfach irgendwo eingereiht, wo halbwegs ein System zu erkennen war. Und gewartet, und gewartet,… gewartet… Nach gut zwanzig Minuten, unzähligem Gehupe, Gedrängel und Geschrei – mal ganz von waghalsigen Fahrmanövern durch die Menge seitens irgendwelcher Ungeduldigen - war ich dann tatsächlich an der Reihe, an der Zapfsäule. Jipie! Hatte natürlich keine Ahnung, an welcher Seite mein Tankdeckel ist. In Deutschland ist das ja auch egal, da der Schlauch auch einmal rund ums Auto passt. Und richtig, ihr ahnt es schon: Ich hatte natürlich die falsche Seite erwischt – und in Amerika kann man den Schlauch nicht ums Auto rumziehen. Haha! Da stand ich da mit dem viel zu kurzen Zapfteil in der Hand.
Die Leute im Auto hinter mir hats gefreut. So schnell wie ich war bisher keiner.
Und ich? Jep! Ich durfte mich dann an der nächsten Zapfsäule einreihen und warten, dass ich dran bin…
In der Zwischenzeit hatte ich aber wenigstens mitbekommen, wie man in Amerika tankt: nämlich entweder mit Kreditkarte oder EC-Karte oder bar – aber im Voraus. Nix mit nachher zahlen. Da ich aber nicht wusste, wie viel ich tanken muss (woher auch?!), hab ich dann, als ich dann zum zweiten Mal an der Reihe war, die EC-Kartenvariante gewählt. Und das hat dann sogar mit meiner Sparkassenkarte geklappt. Habe für $30 mein Auto vollgetankt (umgerechnet ca. €25). Wenn das nicht mal ein Witz ist. Volltanken für €25. Aber ich war zufrieden.
So voll war es da übrigens, weil das wirklich mit Abstand die billigste Tanke in ganz Norcross war – und da sich ja alle Amis über die hohen Spritpreise beschweren (und ich hab mich ja über den Preis fast schlapp gelacht), hat sich alles an dieser Tanke gedrückt und gedrängelt.
Naja. Wer aber auch ein Auto fährt, was problemlos 20l frisst (und das tun nicht wenige)…
Selbst Schuld!
:-)
26.5.06 13:16


Coca Cola Museum

Ja, ich in Atlanta – da blieb mir ja auch nix anderes übrig, als das tolle CC-Museum zu besuchen. Für schlappe $8 durfte ich dann mit den anderen neuen Interns (ja, wir haben mal was zusammen gemacht!!!) in die größte Werbeaktion Atlantas eintauchen. Spannend!
Werbung vom Beginn der Coca Cola-Zeit bis heute. Besonders hevorzuheben: Das Kino!
In einem richtigen Kinosaal konnte man sich 10min berieseln lassen. Wer aber da erwartet, was über die Geschichte von Cola zu erfahren, ist falsch gewickelt. Man setzt sich darein und guckt sich einen 10minütigen Werbespot an. Ernsthaft. Und wir sind auch noch sitzen geblieben. Faszinierend! Vor allem, da dieser Spot in den 80ern gedreht wurde: Wilde Menschen mit wilden Outfits und Frisuren (ob die mit soviel Werbung nicht doch genug Geld machen sollten, um sich einen aktuellen Werbespot leisten zu können?!)! Es wurden dann so der Reihe nach wunderbare Klischees über die einzelnen Länder dargestellt, in denen Cola getrunken wird. Und erwartet man für Deutschland einen Bayern in Lederhose, nein, Deutschland wurde durch Essen, Ruhrgebiet, Kulturhauptstadt Europas 2010 und einen äußerst schleimigen Geschäftsmann (üble 80er eben) am Bahnhof repräsentiert.
Dafür lohnt sich doch das Eintrittgeld 
Die „Fontänen“ waren dann ganz nett. Man konnte 50 verschiedene Coca Cola-Produkte aus allen möglichen verschiedenen Ländern probieren.
Quintessenz: Außer der richtigen, regular Coke schmeckt da mal fast gar nix!
26.5.06 13:17


Centennial Parc: Southern Comfort Music Festival

Ja, ist jetzt schon ne Woche her, sollte aber nicht in Vergessenheit geraten, da es echt nett war: Southern Comfort Music Festival im alten Olympia Park. Schon nett von der Atmosphäre her – und das Wetter erstmal… Mussten natürlich auch erstmal unsere IDs zeigen – da wurde ja öffentlich Alkohol ausgeschenkt. Unter 21 durfte man also nicht in den Park. Haben die auch echt alles für abgesperrt.
Naja.
War so von der Musik her jetzt nicht so der Knüller. Aber die Atmosphäre war einfach genial. Haben da im Park im Gras gelegen, um uns rum die ganzen Hochhäuser... Ist einfach mal was anderes :-)
Nett!
29.5.06 08:03


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